Arbeitskräfte
Die niedrigen Löhne haben in den letzten Jahren die Exporte generell positiv beeinflusst, jedoch gilt dies nur für Vorprodukte, Textilien, landwirtschaftliche Erzeugnisse und einfache Dienstleistungen. Versuche vieler ausländischer Investoren, ganze Produktfertigungen nach Osteuropa zu verlegen schlugen oftmals fehl. Dies ist zum einen auf das mäßige fachliche Bildungsniveau der Facharbeiter und Angestellten im Vergleich zu Westeuropa zurückzuführen, zum anderen aber auch auf die Mentalität der Menschen, welche es oftmals bevorzugen, ihren Arbeitsplatz häufig wechseln bzw. zu Selbstversorgungszwecken oftmals private kleine Landwirtschaften betreiben, welche ein dauerhaftes Angestelltenverhältnis besonders während der Erntezeit verhindern. Dies erschwert eine Einarbeitung in komplexe Sachverhalte erheblich.
Eine weitere Differenz zum deutschsprachigen Kulturraum ist die voreingenommene Haltung gegenüber praktischen Tätigkeiten. Ein Großteil der Bevölkerung vertritt die Auffassung, das diese Arbeiten etwas schandhaftes an sich haben und versucht daher, diese Tätigkeiten tunlichst zu vermeiden und einen akademischen Beruf auszuüben, was zu einer Schwemme von Universitätsabsolventen führt und einen Mangel an qualifizierten Facharbeitern mit sich bringt. Die Befürchtung, dass Westeuropa mit günstigeren Arbeitskräften nach dem EU-Beitritt aus Osteuropa überschwemmt wird kann in der Realität nicht ganz bestätigt werden, es ist zwar war, dass viele Rumänien selbst oder Angehörige ihrer Familie im Ausland gelegentlich arbeiten (Erntehelfer, Bauarbeiter, Kellner, usw.), jedoch ist die Heimatverbundenheit der Leute sehr stark entwickelt, was einen dauerhaften Umzug in ein anderes Land verbietet.
Eine weitere Differenz zum deutschsprachigen Kulturraum ist die voreingenommene Haltung gegenüber praktischen Tätigkeiten. Ein Großteil der Bevölkerung vertritt die Auffassung, das diese Arbeiten etwas schandhaftes an sich haben und versucht daher, diese Tätigkeiten tunlichst zu vermeiden und einen akademischen Beruf auszuüben, was zu einer Schwemme von Universitätsabsolventen führt und einen Mangel an qualifizierten Facharbeitern mit sich bringt. Die Befürchtung, dass Westeuropa mit günstigeren Arbeitskräften nach dem EU-Beitritt aus Osteuropa überschwemmt wird kann in der Realität nicht ganz bestätigt werden, es ist zwar war, dass viele Rumänien selbst oder Angehörige ihrer Familie im Ausland gelegentlich arbeiten (Erntehelfer, Bauarbeiter, Kellner, usw.), jedoch ist die Heimatverbundenheit der Leute sehr stark entwickelt, was einen dauerhaften Umzug in ein anderes Land verbietet.
schlatz20902 - 28. Jun, 21:02